Botox wird in den Muskel gespritzt und blockiert dort die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Vorteil: Andere Nervenfunktionen – wie das Fühlen oder Tasten – werden nicht beeinflusst. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich die Falten oder verschwinden vollständig. Die Wirkung hält je nach injizierter Menge einige Monate an.

Das klassische Anwendungsgebiet für Botox sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn. Botox wirkt besonders gut, bei Falten, die durch unbewusste Muskelanspannungen entstehen, wie beispielsweise Stirnfalten. Es kann aber auch sehr gut bei Mimikfalten (z.B. Lachfalten) angewendet werden

Eine Botoxbehandlung dauert heutzutage selten länger als zehn Minuten. Langwieriger sind die vorherige Beratung durch den behandelnden Arzt und ein guter Therapieplan.

Je nach gewünschtem Ergebnis werden bei einer Botoxbehandlung meist vier bis 20 Stiche gesetzt. Der Arzt kann sich dabei auf kleinste Gesichtspartien beschränken. Auch eine Behandlung der Zornesfalten ist möglich, ohne die Muskeln für die Stirnfalten zu beeinträchtigen.

Und die Schmerzen? Sie sind zu vernachlässigen. Ärzte spritzen Botox in winzigen Mengen mit feinen Nadeln. Bevor das Gift seine Wirkung entfaltet, vergehen ein paar Tage: Erste Ergebnisse sind nach drei bis fünf Tagen sichtbar. Auf das optimale, faltenfreie Ergebnis müssen Sie bis zu sechs Wochen warten.

Behandlung
Ca. 30 – 45 Minuten. Für optimale Ergebnisse sind 2-3 Sitzungen sinnvoll.


Klinikaufenthalt
ambulant


Gesellschaftsfähig
sofort


Seltene Komplikationen
Vereinzelt für ein paar Tage blaue Flecken.

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